Archiv
datum

Tätigkeitsbericht 2013
und Ausblick
mehr>>

1. Bibliotheken
2. Archive
3. Museen/Sammlungen
4. Texte, Quellen, Bibliographien


Gemeindearchiv Lana

Beschreibung: Obwohl die politische Großgemeinde Lana bereits 1850 aus dem Zusammenschluss der selbständigen Gemeinden Ober-, Mitter- und Niederlana entstanden war, beginnt die schriftliche Überlieferung sehr spät (Gemeindeprotokolle ab 1878, Verwaltungsakten und Urkunden ab 1910 ca., Bauakten ab 1899 usw.). Es sind aus unbekannten Ursachen größere Verluste bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingetreten.
Zur Beständsübersicht bis 1952 ca.
Bis 1929 bildete die Fraktion Völlan eine eigene Gemeinde. Der Rest des Gemeindearchives von Völlan befindet sich in der Volksschule von Völlan und ist durch ein Repertorium erschlossen. Anfragen sind an die Marktgemeinde Lana zu stellen.

Literatur:
Gruber, Josef; Pallhuber, Josef; Staffler, Richard: Gemeindewesen, „Aus der Gemeindestube von Lana“, in: Raiffeisenkasse Lana (Hrsg.): Lana, Vergangenheit und Gegenwart, Lana [1985], S. 41–94.
Lösch, Franz: Die Gemeindeverwaltung in der k.u.k. Monarchie unter Kaiser Franz Josef I., in: Marktgemeinde Lana (Hrsg.): 1000 Jahre Lana, Festschrift der Gemeinde Lana 990 – 1990, Lana 1990, S. 64–70.
Gruber, Dietmar: Faschismus im Dorf, die Zeit der faschistischen Verwaltung in Lana zwischen 1926 und 1943 ; Aufarbeitung von Lokalgeschichte in der schulischen Geschichtsvermittlung sowie zur Bildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins, Dipl.-Arb., Innsbruck 2012.
Margesin, Gertrud: Gemeindeverwaltung in der Habsburgermonarchie am Beispiel der Gemeinde „Lana an der Etsch“, Mit Erschließung und Auswertung der Gemeindesitzungsprotokolle der Jahre 1878 bis 1920, 2 Bände, phil. Dipl. Innsbruck 2013.

Standort: Rathaus der Marktgemeinde Lana.
Benützung: Öffentlich zugänglich nach vorheriger Terminvereinbarung. Das Gemeindearchiv Lana ist nur teilweise erschlossen.
Anschrift:
Marktgemeinde Lana
Gemeindearchiv
Maria-Hilf-Straße 5
I-39011 Lana

Kontakt:
Renate Bachmann
Tel.: (+39) 0473 567703
Fax: (+39) 0473 567777
E-Mail: renate.bachmann@gemeinde-lana.bz.it
Web: www.gemeinde-lana.bz.it


Pfarrarchiv Lana

Beschreibung: Die Pfarrei Maria Himmelfahrt erscheint urkundlich erstmals 1231, geht aber als Alt- oder Mutterpfarre auf das 11. Jahrhundert zurück. Sie ist seit 1396 (endgültig 1430) dem Deutschen Orden inkorporiert und umfasste die Fraktionen Ober-, Mitter-, Niederlana, Pawigl mit Vigiljoch, die Gegend am Eingang in das Ultental, die Siedlung auf Martschein- und Guggenberg kurz vor St. Pankraz, Völlan, Gargazon und Burgstall. Im 17. Jahrhundert wurden Völlan und Gargazon zu Kuratien, Burgstall und Pawigl zu Exposituren erhoben. 1844 wurde Lana endgültig zum Dekanatssitz.
Die schriftliche Überlieferung beginnt mit wenigen Ausnahmen im 16. Jahrhundert und schließt auch bestandsfremde Archivalien mit ein (Privatkirchen, Priorat des Deutschen Ordens, Private, Interessentschaften etc.).

Literatur:
Brandis, Anton von: Die Vogtei der Pfarre Lana, ein mehr als vierhundertjähriger Streit zwischen dem Deutschen Ritter-Orden und der Familie Brandis, in: Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg, 31 (1887), S. 1–69.
Gufler, Christoph: Die Deutschordenspfarre Lana, in: Andergassen, Leo; Gufler, Christoph; Nothdurfter, Hans u.a.: Lana Sakral, Die Kirchen: Geschichte, Kunstschätze und Architektur, Lana 1997, S. 11–52.
Gruber, Eduard: Zur Kirchengeschichte von Lana, in: Raiffeisenkasse Lana (Hrsg.): Lana, Vergangenheit und Gegenwart, Lana [1985], S. 104–131.
Terzer, Simon: Die Pfarre Lana, ein Abriss, in: Der Schlern 82 (2008), S. 106–127.

Standort: Konvent des Deutschen Ordens.
Benützung: Nach Terminvereinbarung zugänglich, erschlossen durch ein Repertorium.

Anschrift:
Konvent des Deutschen Ordens
Erzherzog-Eugen-Straße 1
I-39011 Lana

Kontakt:
P. Martin Steiner OT
Tel.: (+39) 0473 561174
Fax: (+39) 0473 564190

linie
datum
Bibliothekskatalogisierungen und Digitalisierungen mehr>>
linie
datum
Tätigkeitsbericht 2012 und Ausblick mehr>>