nachlass
datum

Tätigkeitsbericht 2013
und Ausblick
mehr>>

1. Bibliotheken
2. Archive
3. Museen/Sammlungen
4. Texte, Quellen, Bibliographien


Nachlass Eduard Gruber

Beschreibung: Der Nachlass des Lananer Heimatforschers Eduard Gruber (1914–2005) konnte 2006 übernommen werden. Er gliedert sich in drei Gruppen:

  • Akten, Urkunden, Notizblöcke, Kalender, Landkarten etc.:
    353 Verzeichnungseinheiten, Laufzeit 1082–2004 (überwiegend 15. Jahrhundert bis 1990er Jahre).
  • Zeitungs- und Zeitschriftenartikel:
    1.457 Verzeichnungseinheiten (ca. 1.800 Einzelartikel), Laufzeit 1831–2005 (überwiegend 1930er bis Mitte 1980er Jahre).
  • Fotografien, Dias, Negative, Postkarten, Abbildungen etc.:
    1.640 Verzeichnungseinheiten, Laufzeit 1820–2001 (überwiegend 1900–1990).

Es dominieren Themen zur Lokalgeschichte von Lana, gefolgt von Kunst- und Kirchengeschichte im Tiroler Raum.
Hervorzuheben sind:

  • Ein Restbestand an Archivalien aus dem Gerichtsarchiv Lana (Ende 15. Jahrhundert bis Mitte 19. Jahrhundert), welches bis 1931 am Dachboden des Ansitzes Rosengarten lag und im Zuge der Verlegung des Gerichtssitzes nach Meran der Einstampfung zum Opfer fiel.
  • Umfangreiche Materialiensammlung (Fotos, Notizen, Manuskripte) von Eduard Gruber und anderen Autoren für das Dorfbuch „Lana, Vergangenheit und Gegenwart“, Lana [1985].
  • Fotosammlung von Eduard Gruber für die Ausstellung „Alt Lana“ 1981 im Kulturhaus F. W. Raiffeisen von Lana.
  • Diasammlung der Katholischen Jugend Lana, 1958.
  • Daneben besteht eine ca. 1.500 Medien umfassende Bibliothek.

Literatur:
Gufler, Christoph: Ein Leben im Dienste der Dorfkultur, Eduard Gruber zum 90. Geburtstag, in: Lananer Gemeindeblatt, April 2004, S. 7.
Gufler, Christoph: Dem Lananer Dorfkonservator Eduard Gruber zum Gedenken, in: Lananer Gemeindeblatt, Juni 2005, S. 3.

Standort: Südtiroler Obstbaumuseum Lana.
Benützung: Nach Terminvereinbarung zugänglich, erschlossen mit Repertorium.

Anschrift:
Südtiroler Obstbaumuseum
Ansitz Larchgut
Brandiswaalweg 4
I-39011 Lana

Kontakt:
Mag. Simon Terzer
Tel.: (+39) 0473 564387
Fax: (+39) 0473 565160
E-Mail: info@archiv-lana.it


Pläne der Baumeister Carli

Beschreibung: Die Familie Carli ist Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Trentino nach Burgstall zugewandert. Alois Carli (1865–1931) arbeitete als Baumeister seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Burggrafenamt. Sein Sohn Josef Carli (1895–1966) folgte ihm als Baumeister nach und bekleidete 1946–1956 das Amt eines Bürgermeisters in Lana. Die Bauten beider Baumeister – größere Arbeiten führten sie nach Plänen von Architekten, kleinere nach eigenen Plänen aus – befinden sich vor allem in Lana, Burgstall, im Ultental und anderen Dörfern der Umgebung von Lana. Sie reichen von sakralen Bauten (Kirchen, Klosterumbauten) über öffentliche Einrichtungen (Straßen, Schulen, Vereinshäuser, Heime) bis zu Fabriken (Zuegg, Margesin, Obst- und Sennereigenossenschaften) und Privatgebäuden (Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude). Beim Umbau der Villa Carli ab 1993 wurde das am Dachboden lagernde Material ausgeräumt. Die Tochter von Josef Carli, Frau Erika Oberkofler-Carli, übergab daraufhin die Pläne und einen Teil der Nachlässe dem Museumsverein Lana.

Standort: Südtiroler Obstbaumuseum Lana.
Benützung: Nach Terminvereinbarung zugänglich, erschlossen mit Repertorium.

Anschrift:
Südtiroler Obstbaumuseum
Ansitz Larchgut
Brandiswaalweg 4
I-39011 Lana

Kontakt:
Mag. Simon Terzer
Tel.: (+39) 0473 564387
Fax: (+39) 0473 565160
E-Mail: info@archiv-lana.it


Fotonachlass Julius Gasser

Beschreibung: Bei dem 2004 von der Marktgemeinde Lana angekauften Bestand handelt es sich um jenen Teil des fotografischen Nachlasses aus dem Schaffen von Julius Gasser, welcher nach einem Brand im Lananer Pfarrheim Ende der 1960er Jahre noch gerettet werden konnte und nicht durch Brandspuren oder Löschwasser zerstört worden war. Insgesamt sind über 1100 Bilder erhalten geblieben, die sich auf unterschiedliche Materialien aufteilen (Glasplattennegative, Farbdias unter Glas in Metallrahmen, S/W-Negative auf Rollen, S/W-Abzüge).
Die Bildinhalte variieren stark und reichen von Ortsansichten über Familienporträts, Ereignissen aus der Zeit des Faschismus, Prozessionen, Erstkommunion, Ordenseintritten, landwirtschaftlichen Arbeiten, Häuser- und Kunstwerksaufnahmen, Festen und Feiern bis zu Vereinen, Schulklassen und sportlichen Aktivitäten.
Der Schwerpunkt der Aufnahmen liegt in Lana und Ulten, aber auch Völlan, Pawigl, Burgstall, Marling, Sinich, Tisens und Prissian, sowie einige andere Orte in und außerhalb Südtirols sind vertreten.

Standort: Rathaus der Marktgemeinde Lana.
Status: Öffentlich zugänglich nach vorheriger Terminvereinbarung, nur teilweise erschlossen und digitalisiert.

Anschrift:
Marktgemeinde Lana
Amt des Bürgermeisters
Maria-Hilf-Straße 5
I-39011 Lana

Kontakt:
Renate Bachmann
Tel.: (+39) 0473 567703
Fax: (+39) 0473 567777
E-Mail: renate.bachmann@gemeinde-lana.bz.it

 

linie
datum
Bibliothekskatalogisierungen und Digitalisierungen mehr>>
linie
datum
Tätigkeitsbericht 2012 und Ausblick mehr>>